Donnerstag, 27 Juli 2017
 
 
Geschichte des Museums

Dingelstedtzimmer im Alten MuseumAltes MuseumDie Eulenburg - vom traditionellen Heimatmuseum zum stadtgeschichtlichen Museum mit modernem Profil

Das Museum Rinteln präsentiert auf knapp 400m² Ausstellungsfläche fünf thematische Schwerpunkte: Geschichte von Stadt und Festung Rinteln, Ur- und Frühgeschichte des Kreises Schaumburg, Hexenverfolgungen im Wesergebiet, Geschichte der schaumburgischen Universität von 1621-1810 sowie die Abteilung "Weser", die den Fluss als Verkehrsweg, Naturraum und Fremdenverkehrsregion zeigt.

Das Rintelner Museum blickt auf eine lange Tradition zurück. 1908 eröffnet, ging es aus Altertümersammlungen des Rintelner Lehrerseminars und des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde hervor. Seit den 20er Jahren wird das Museum in der Trägerschaft des Heimatbundes der Grafschaft Schaumburg e.V. geführt. Das Museumsgebäude, die Eulenburg, ist ein Bau von besonderer stadtgeschichtlicher Bedeutung: Errichtet als Stadthof des nahen Klosters Möllenbeck, diente es ab 1651 als Regierungssitz für den zu Hessen-Kassel gehörenden Teil der Grafschaft Schaumburg - später dann als Landtagsgebäude und Obergericht.

Die NeugestaltungEulenburg Fassade

Bis 1998 war das Museum in Rinteln ein Traditionelles Heimatmuseum, das in seiner Dauerausstellung vor allem volks- und naturkundliche Objekte aus dem Landkreis Grafschaft Schaumburg zeigte. Den äußeren Anlass zur Neugestaltung des Museums gab die Sanierungsbedürftigkeit des Gebäudes. Der Heimatbund der Grafschaft Schaumburg entschloss sich, den notwendigen Umbau zu einer kompletten Neugestaltung nach zeitgemäßen museumsdidaktischen Kriterien zu nutzen. Mit Unterstützung einer professionellen Ausstellungsagentur konnte eine wirkliche Neukonzeption erzielt werden. Im Mai und November 2000 wurde das Museum schließlich in zwei Etappen wiedereröffnet.